F95 Kulttrikot - Galerie der Trikots von Fortuna Düsseldorf
F95 Kulttrikot - Galerie der Trikots von Fortuna Düsseldorf

Highlights der Trikotsammlung aus Fortuna Düsseldorfs Vereinsgeschichte

Deutsche Meisterschaft, zweifacher Pokalsieger, 7 Pokalendspiele, Europapokal-Endspiel, legendäre Siege gegen die Bayern, Aufstiege in die Bundesliga, Abstiege bis in die Oberliga, Fans, die unabhängig von Liga und Tabellenplatz zum Verein stehen, Fortuna-Legenden wie "Fußballgott" Toni Turek, Gerd Zewe, Rekordnationalspieler Paul Janes, Egon Köhnen, die Allofs-Brüder, Rudi Bommer, Andreas "Lumpi" Lambertz, Frank Mayer und, und, und...

1895 - Turnverein aus Flingern

Zum ersten Mal "F95"

Am 5. Mai 1895 wurde der "Turnverein Flingern 1895" gegründet. Nach mehreren Fusionen mit anderen Klubs entstand 1919 der "Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895".

 

Das "F95"-Vereinswappen kam erstmals zur Saison 1924/25 aufs Trikot.

1933 - Deutscher Meister Fortuna Düsseldorf

Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Fortuna Düsseldorf gewann am 11. Juni 1933 die Deutsche Fußballmeisterschaft.

Endspieltrikot

Fortuna besiegte im Meisterschafts-Endspiel Schalke vor 60.000 Zuschauern mit 3:0. Die Endspieltrikots beider Mannschaften trugen keine Vereinswappen sondern das Abzeichen des Westdeutschen Spielverbandes W.S.V. - sozusagen das erste Ligalogo.

 

Die F95 Meisterelf spielte in weißen Trikots und roten Hosen: Heinz Körner (Trainer) - Willy Pesch (TW) - Kurt Trautwein - Paul Bornefeld - Paul Janes - Jakob Bender - Theo Breuer - Paul Mehl - Willi Wigold - Georg Hochgesang - Felix Zwolanowski - Stanislaus Kobierski.

Einer der Väter des Titelgewinns war der mehrjährige Leiter der Fußballabteilung von Fortuna, der gebürtige Düsseldorfer Dr. Waldemar Spier. Aufgrund seines jüdischen Glaubens konnte er allerdings nicht mehr unmittelbar am Erfolg teilhaben. Nachdem der DFB am 19. April 1933 offiziell erklärt hat, dass "Angehörige der jüdischen Rasse in führenden Positionen der Vereine" nicht tragbar seien, wurde Spier noch vor dem Endspiel aus allen Ämtern gedrängt. Wenig später musste er den Verein ganz verlassen.

 

1944 wird er verhaftet und vom Gefängnis Ulmer Höh' aus nach Auschwitz deportiert. Er stirbt am 2. März 1945 im Alter von 55 Jahren an den Folgen der Lager- und Haftbedingungen. Eine Erinnerungstafel, von Fortunafans organisiert, befindet sich auf dem Südplateau der Arena, nahe dem Toni Turek-Denkmal.

1966 - Erster Bundesligaaufstieg

Trikot aus der Aufstiegssaison 65/66 - dem ersten Bundesligaaufstieg in der Vereinsgeschichte. Leider hielt das Glück nur eine Spielzeit. Danach ging es gleich wieder abwärts. Erst 4 Jahre später der erneute Aufstieg. Diesmal blieb Fortuna 15 Jahre.

 

1971 - 2. Bundesligaaufstieg mit Trainerlegende Heinz Lucas

Heinz Lucas starb am 18.07.2016 im Alter von 96 Jahren. Zum Andenken an den Fortuna-Trainer von 1970 bis 1975 hat die Fortuna-Traditionsmannschaft zur Saisoneröffnung 2016/17 diese Aufwärmshirts getragen. Gerd Zewe und Egon Köhnen wollten so noch einmal an ihren Trainer erinnern, mit dem Fortuna in die Bundesliga aufstieg, zweimal Dritter wurde und sich erstmalig für den UEFA-Wettbewerb qualifizierte.

 

1973 - Qualifikation für den UEFA-Pokal

 

Im zweiten und dritten Bundesligajahr wurde Fortuna jeweils Tabellendritter und qualifizierte sich für den UEFA-Cup. Dies ist ein original Spielertrikot aus der Zeit - von UMBRO. Es stammt entweder aus dem Bundesligaspiel Fortunas bei RW Essen am 1.9.1973. Das Spiel gewann Fortuna vor 18.000 Zuschauern im Georg-Melches Stadion 4:1. Oder aus dem Pokalspiel in Essen am 12.04.1975 (1:0). Das Trikot war über zwei Spielzeiten Fortunas Ausweichtrikot. Es ist derzeit das älteste Trikot der Trikotsammlung.

 

1978 - Das Jahrhundertteam

1978/79 war ohne Frage die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. DFB-Pokalsieg, Europapokal-Endspiel gegen Barcelona, 7:1-Sieg gegen Bayern - bis heute Bayerns höchste Auswärtsniederlage -, 6:1-Sieg in Darmstadt - bis heute Fortunas höchster Auswärtssieg - und Klaus Allofs wurde Torschützenkönig.

 

Auf diesem Original-Trikot von Gerd Zewe haben sich alle Trainer, Spieler und Betreuer dieses erfolgreichsten Teams aller Zeiten verewigt: Flemming Lund - Hans-Dieter Tippenhauer (Trainer) - Günter Exner (Co-Trainer) – Heiner Baltes – Klaus Allofs – Claus Henselmann (Masseur) – Karl Heidelberger (Betreuer) – Emanuel Günther – Wolfgang Seel – Gerd Merheim – Reinhold Fanz – Gerd Zimmermann – Herbert Zimmer – Peter Rautenbach (ETW aus der A-Jugend für den länger verletzten Jörg Daniel) – Rudi Bommer – Hubert Schmitz – Ralf Dusend – Thomas Allofs – Gerd Zewe – Egon Köhnen – Josef Weikl – Dieter Brei – Wilfried Woyke (TW) – Detlef Szymanek

1978 - Spielertrikot einer Legende

Dieses Original-Trikot stammt aus einem Trikottausch mit dem Spieler Dieter Brei nach einem Freundschaftsspiel der Fortuna gegen Carl Zeiss Jena am 22.08.1978. Jena war bis Anfang der 80er Jahre in der DDR eine große Nummer im Fußball - 3 Mal DDR-Meister, 9 x Vizemeister, 4 x Pokalsieger und international ähnlich erfolgreich wie Fortuna. Standen sogar 1981 im Europapokal-Endspiel gegen Tiflis und verloren 1:2 - im Düsseldorfer Rheinstadion. 

 

Damals kam ein Trikottausch von Seiten eines DDR-Spielers eher selten vor. Das hatte in erster Linie finanzielle Gründe. Die DDR-Spieler mussten für jedes im Westen gelassene Trikot rund 125 Ostmark bezahlen. Das war damals sehr viel Geld, wenn man bedenkt, dass das monatliche Einkommen eines Arbeiters bei ca. 600 Ostmark lag. Wenn ich mich recht erinnere, mussten Fortunas Spieler zu Toten Hosen-Zeiten ihre weggegebenen Trikots ebenfalls selbst bezahlen. Aber da ging es unserem Verein ja auch sehr elendig.

 

Statistik zum Spiel:

Fortuna vs. Carl Zeiss 0:2

Brei verschoss einen Elfer

Zuschauer: 4.500 am Flinger Broich

Fortuna: TW Daniel - Zewe, Brei, Zimmermann, Baltes, Köhnen, Zimmer, K. Allofs, Seel, Bommer, Szymanek. Trainer Dieter Tippenhauer

Carl Zeiss: TW Grapenthin - Schnuphase, Brauer, Weise, Neuber, Hoppe, Lindemann, Sengewald, Raab, Töpfer, Vogel. Trainer Hans Meyer

1978 - Fortuna-Sieg für die Ewigkeit

Dieses Langarm-Retrotrikot steht für die bis heute höchste Auswärtsniederlage der Bayern. Fortuna schlug in solchen Trikots München am 9.12.1978 im Rheinstadion mit 7:1. Treffer 6 und 7 kassierte Nationaltorwart Sepp Maier durch unsere Nr. 9, Emanuel Günther.

1979 - Das Jahrhundertspiel

Das gelungene Retrotrikot ist dem Finaltrikot vom Europapokalendspiel gegen Barcelona am 16.05.1979 in Basel nachempfunden. Dieter Bierbaum, Ex-Stadionsprecher der Fortuna, hat es jüngst als bestes Fortuna-Spiel des Jahrhunderts geadelt. Das Originaltrikot war damals eine Spezialanfertigung von PUMA aus extra dünnem Stoff.

 

Statistik zum Spiel:

0:1 Sanchez (5.), 1:1 Thomas Allofs (8.), Daniel hält Elfmeter (12.), 1:2 Asensi (34.), 2:2 Seel (41.), 2:3 Rexach (103.), 2:4 Krankl (111.), 3:4 Seel (114.)

1979 - DFB-Pokalsieger

Ein Fantrikot zum Pokalfinale und eines zum Pokalsieg am 23.06.1979. Damals gab es in Düsseldorf nur eine Anlaufstelle für Fortuna-Fanartikel: das "Blumenhaus Fortuna". Ein Blumenladen, in dem schon 1966 die ersten Eintrittskarten für Fortuna-Spiele verkauft wurden.

 

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